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Workplace Inclusion

Workplace Inclusion bedeutet, eine Arbeitsplatzkultur aufzubauen, die Respekt schafft, Inklusion und Vielfalt fördert, sowie die einzigartigen Fähigkeiten und Qualitäten aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens berücksichtigt.

Workplace Inclusion umfasst viele positive Aspekte des Lebens. Es geht darum, die verschiedenen Fähigkeiten und Perspektiven anzuerkennen, die Menschen aufgrund ihres kulturellen Hintergrunds oder ihrer Behinderung mit sich an den Arbeitsplatz bringen.

Ziel ist es, Barrieren abzubauen, um sicherzustellen, dass Menschen mit Beeinträchtigung, uneingeschränkt an einem Arbeitsplatz integriert werden, der die Entwicklung und das Erreichen gut informierter und kulturell angemessener Geschäftsergebnisse unterstützt.

Dazu gehört auch, den Wert individueller Unterschiede zu erkennen und am Arbeitsplatz zu organisieren.

Darüber hinaus zielt das Projekt auf die Priorität Erwachsenenbildung ab: Erweiterung und Entwicklung der Kompetenzen von Trainerinnen und Trainern und der vorrangigen Berufsbildung: Entwicklung von Partnerschaften im Bereich der beruflichen Bildung, die darauf abzielen, das Lernen am Arbeitsplatz in all seinen Formen zu fördern.

Projekt

Barrierefreiheit am Arbeitsplatz als Chance

In vielen Betrieben wird die Barrierefreiheit des Arbeitsplatzes als lästige und kostspielige Pflicht angesehen und nicht als Chance. Mit einer neuen Ausbildung wird jedoch die Möglichkeit bestehen, Menschen mit Beeinträchtigung besser zu integrieren und das Firmenprofil zu stärken.

Die Rechtslage ist eindeutig: **Alle öffentlichen Dienstleistungen und Güter müssen barrierefrei zugänglich sein.** Das erleichtert das eigenständige Leben von rund 15 Prozent der Bevölkerung mit zunehmender Tendenz durch die alternde Gesellschaft. Doch: Das Wissen zu den unterschiedlichen Anforderungen der verschiedensten Typen von Beeinträchtigungen fehlt weitestgehend und auch die barrierefreie Anpassung ist trotz vorgeschriebenen Standards oft nicht vorhanden. Diesem Umstand wirkt ein Projekt entgegen, an dem Franz Niederl, Lehrender am Institut für Internet-Technologien & -Anwendungen, beteiligt ist. Dabei wird eine neue Ausbildung in diesem Bereich geschaffen – der Titel: Workplace Inclusion 4.0. Das Projekt dazu startete am 1. Oktober 2017 und wird bis 30. September 2019 dauern.

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Verbesserung der Arbeitsplatzsituation von Menschen mit Beeinträchtigung und die bessere Integration am Arbeitsplatz. Zu Beginn wird eine Studie über den aktuellen Stand der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Beeinträchtigung in verschiedensten Regionen Europas durchgeführt. Die daraus gesammelten Best-Practice-Beispiele werden in der Erstellung von Lehr- und Lernmaterialien für eine Ausbildung mit nachfolgendem Testlehrgang integriert. Er wird in Griechenland, Finnland, Italien, Türkei und Österreich, den fünf teilnehmenden Partnerländern, abgehalten werden. Abschließend werden die Testlehrgänge evaluiert und das WI4.0-Training den Ergebnissen entsprechend verbessert. Das Programm wird speziell auf Unternehmensberaterinnen und -berater und HR-Personal, vor allem an Hochschulen, ausgerichtet, um die Arbeitsverhältnisse von Personen mit Beeinträchtigung nachhaltig zu verbessern.

Ausbildung mit Zertifikat

Als Ergebnis und Wirkung des Projekts wird ein ganzheitliches Training geschaffen, welches die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verbesserung der Arbeitssituation für Menschen mit Beeinträchtigung befähigt. Das Bewusstsein für das Thema soll nachhaltig geschärft werden und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können zusätzlich ein Zertifikat über die absolvierte Ausbildung erhalten. Das WI4.0-Training ist aber auch für Menschen mit Beeinträchtigung geeignet, damit sie als „Expertinnen und Experten für die eigene Sache“ bessere Arbeitssituationen schaffen können. Der Lehrgang entspricht den nationalen Umsetzungen im Rahmen des Europäischen Qualifikationsrahmens.

Die Ausbildung wird auch nach Abschluss des Projekts im Herbst 2019 weiterhin durchgeführt und die Schulungsunterlagen können online abgerufen werden. Auch die Zertifizierung kann nach dem Projektabschluss erlangt werden. Das so gestiegene Know-how der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellt einen wichtigen Schritt für weitere positive Entwicklungen hin zur Barrierefreiheit im Arbeitsleben dar.

Internationale Meetings

Kick-Off Meeting: 29.-30. November 2017

Partner

FH JOANNEUM GmbH (Projektleiter)
Herr Franz Niederl (Projektverantwortlicher)
Institut für Internet Technologien und Anwendungen
Werk- VI- Straße 46, 8605 Kapfenberg , Österreich
franz.niederl@fh-joanneum.at

YASAR UNIVERSITESI
Herr Cagri Bulut (Projektverantwortlicher)
Universite Caddesi 35-37 Agacliyol, 35100 Izmir, Türkei
cagri.bulut@yasar.edu.tr

Haaga-Helia Ammattikorkeakoulu
Frau Minna-Maari Harmaala (Projektverantwortliche)
Ratapihantie 13, 00520 Helsinki, Finnland
minna-maari.harmaala@haaga-helia.fi

DIAN
Herr Panos Milios (Projektverantwortlicher)
M. Voda 89, 10440 Athens, Griechenland
pmdian@otenet.gr

Fondazione Fenice Onlus
Herr  Andreas Spatharos (Projektverantwortlicher)
Lungargine Rovetta n. 28, 35127 Padova, Italien
spatharos@fondazionefenice.it

EURORESO
Herr Fernando Benavente (Projektverantwortlicher)
Via Tasso 169, 80127 Naples, Italien
fernandoifes@gmail.com

Capability
Herr Klaus Tolliner (Projektverantwortlicher)
Peter Tunner-Straße 14, 8700 Leoben, Österreich
office@lognostik.at

Kontakt

FH JOANNEUM
Institut für Internet Technologien und Anwendungen

FH-Prof DI Dr Franz Niederl
Tel.: +43 316 5453 6311
franz.niederl@fh-joanneum.at

Imprint

FH JOANNEUM Gesellschaft mbH

Alte Poststraße 149
A-8020 Graz
Tel.: +43 316 5453-0
E-Mail: info@fh-joanneum.at

Eingetragen im Firmenbuch des Landesgerichts für ZRS Graz

FN: 125888f
BLZ: 56000
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BIC: HYSTAT2G
UID: ATU 42361001

Geschäftsführung:
Tel.: +43 316 5453 – 8880
Fax: +43 316 5453 – 8801

Website: www.wi40.eu

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